Dass das Sterben von Menschen oft für die Betroffenen selbst, aber auch für die Angehörigen ein schwer fassbares Thema ist und große Verunsicherung auslösen kann, erläuterte die Koordinator Martina Hund von der ambulanten Hospizgruppe Ravensburg e.V. in ihrem Vortrag in Weissenau. Veranstaltet wurde dieser Vortrag über die Hospizarbeit von der Solidarität am Ort Obereschach und dem Krankenpflegeverein Weißenau e.V – das neue Plus im Süden -. Sterben bereitet vielen Menschen Angst und ist ein schweres Thema, wenn ältere oder auch jüngere Menschen, etwa durch Krankheit den Tod vor sich haben. Hier ist Hilfe angesagt. Die ambulante Hospizgruppe Ravensburg hat 38 ehrenamtliche und ausgebildete Hospizhelferinnen und Hospizhelfer, die dann nach Hause kommen, oder auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern eingesetzt werden können. Die Hospizhelfer sind alle ausbildet und haben einem Kurs durchlaufen. Wichtig dabei ist die Vernetzung mit anderen sozialen Einrichtungen, etwa mit den Krankenhäusern, Pflegediensten, Pflegeheimen, Ärzten und dem stationären Hospiz. In Anspruch nehmen kann das Angebot jeder Mensch, Telefon 0751 95 12 99 00. In Ihrem Vortrag ging die Referentin auf die verschiedensten Fragen der Besucher ausführlich ein. So herrschte dann am Schluss des Abends bei den Besuchern der Eindruck vor, dass Hospizarbeit eine sehr große menschliche Hilfe darstellt.
